2026 Route des Grandes Alpes







zweiter Stopp an der Grenze zur Schweiz


                  

 Die Tour über die Route des Grandes Alpes hätte ja eigentlich schon letztes Jahr stattfinden sollen, wurde aber aus ....nicht näher zu erklärenden Gründen ....... nicht durchgeführt. 

So kam sie dieses Jahr mit Abweichungen zur Route Napoleon, der Grand Tour of Switzerland und eine kurze Strecke auf der Route de Absinth dann endlich "zur Ausführung". Da Jürgen von meinen Plänen gehört hatte und er das Ganze auch letztes Jahr schon hinter sich bringen wollte (was aus nicht näher .....) verschob ich alles um gut eine Woche nach hinten und wir fuhren zusammen los, bzw ich startete einen Tag früher in Rhein-Main, gondelte noch etwas durch die herrliche Schweiz.

Die 650er Versys hatte ich 3 Monate zuvor verkauft und hab mir dafür ne kleine Voge geholt, 

da ich mit der Versys ..... irgendwie.... nicht mehr glücklich wurde. Schaun mer mal ............ 


zweiter Stopp ....... Grenze zur Schweiz

 

kurzer Fotostopp in Lungern

Unterstellplatz für kleine u große MaschinenKirchenfotostopp in Lungern

                                                                                                          Beim gebuchten B&B gab es auch einen                                                                                                          Unterstand für größere und kleinere                                                                                                                          Maschinen (so wie mein Mopped zB) 


genau richtig zum Abschluß des Fahrtages

und da ich wohl ziemlich mitgenommen aussah, gabs auf die Frage, wo ich hier in der Nähe noch etwas essen könnte, die Antwort auf schweizerisch "eigentlich mache ich ja nur Frühstück, aber wenn es auch etwas kleines Kaltes sein kann, dann würde ich ihnen noch etwas zusammenstellen", gesagt, getan und keine 10min später stand ein Teller mit Brot, Wurst, Käse und Speck vor mir und dazu holte sie noch eine frisch gepflückte Tomate aus dem heimischen Garten. 

Der zweite Tag begann mit ein paar kleineren Pässen, wie zB dem Glaubenberg, dem Brünigpass, an der Aareschlucht vorbei durch die Schweiz, bis ich den Grimsel ansteuerte

   Grimsel runter, drüben den Furka wieder hoch





Grimsel runter, drüben Furka wieder hoch

altehrwürdiges Hotel Belvedere am Rhonegletscher





 kurzer Fotostopp am alten, berühmten Belvedere mit dem fast verschwundenen Rhone-Gletscher



Leuchturm am Oberalp-Pass und  wir trafen uns dann am Oberalp-Pass. 


Hier am Oberalp war das Treffen geplant, um von hier aus gemeinsam unterwegs zu sein


Kurze Begrüßung mit Jürgen, ich machte noch die obligatorischen Fotos vom Passschild und dem Leuchtturm, der hier (nahe der Rheinquelle) an die Mündung des Rheins erinnern soll, wo ebenfalls ein solcher Leuchtturm stand) und dann ging es auch schon weiter.
Die alte Gotthard-Pass-Straße hatte ich vorher für die Route"ausgeguckt", und da bestes Wetter herrschte, konnten wir also die alte gepflasterte Strasse bergauf unter die Räder nehmen. (Postkutsche begegnete uns dieses Mal keine, allerdings stand oben am Gipfel eine dieser Kutschen abfahrbereit)   Wie zu sehen, herrscht auf diesem alten Kopfsteinpflaster nicht allzu viel Verkehr, da die meisten scheinbar lieber die autobahnähnlich ausgebaute Strasse nehmen, aber .... wir hatten Zeit!
 
 
natürlich nur über die ALTE Strasse, zumindest wenns trocken ist

mein mittlerweile 5ter Besuch hier oben


Das obligatorische Gipfelfoto durfte natürlich auch hier nicht fehlen.









 Bei meinen 5 Besuchen in den Jahren zuvor (2022, 2017, 2015, 2009, 2004) hatte ich ebenfalls an genau dieser Stelle immer ein Foto gemacht. Daß ich hier 2x mit dem herrlichen V4-Chopper unterwegs war, spricht für die Berg- und Kurventauglichkeit der VF750C!



Für "Altanca" (von dort kann man noch weiterfahren bis zur Alpe Carorescio auf 2129m) war es mittlerweile zeitlich etwas knapp geworden, (ich hatte mich in der Schweiz noch vor dem Oberalp-Pass etwas "verbummelt") also ließen wir das links liegen und fuhren bei "uuuhhh,, das Wetter sieht gar nichtmal sooo erfreulich aus"  noch über den Nufenen ins gebuchte Hotel Walliser Sonne.


Nufenen bei "noch ists trocken"





Der nächste Tag sollte uns ins Aosta-Tal führen und da Jürgen hier bei Visp schon letztes Jahr einen längeren ungeplanten und unerfreulichen Aufenthalt hinter sich hatte, hatte ich auf seinen Wunsch hin vorher schon den kleinen Schlenker über Bürchen eingeplant. Kurzes Wiedererkennen am Ort des Geschehens vom letzten Jahr, ein paar Fotos zur Erinnerung (gab ja wohl bisher nur "offizielle" Aufnahmen) und "abhaken"! Da die Moosalp sozusagen nur noch einen Katzensprung entfernt war, nahmen wir diese natürlich auch noch mit, was angesichts der Uhrzeit mit einem "Hallo wach" gleichzusetzen war. Die Moosalp war vor einigen Jahren bei der Rally "12 Stunden Schweiz" eines der Ziele, die anzufahren waren. Da die kurvige Anfahrt mir derart gut gefallen hat, blieb sie mir in guter Erinnerung.

von der Moosalp wieder zurück


zur Moosalp hoch und auch wieder runter, da "..... Sackgasse", aber schöne neue Ausblicke hinter jeder Kurve. 


Zurück auf der Kantonsstrasse hiessen die nächsten Orte Sierre, Sion und Riddes, wo es auch schon den nächsten "Schlenker" über den Croix de Coeur, Col du Lein, Tronc, den Col de Planches und am Lac de Champex vorbei ging, bevor wir den den großen Sankt Bernard in Angriff nahmen.  Bis hierhin hatten wir zwar noch keinen einzigen km auf der RdGA zurückgelegt, aber immerhin hatte ich in der Schweiz schon 34 gefahrene Pässe hinter mir und der Kurven-Reigen ging munter weiter. 

 Croix de Coeur 

Wunderbare Aussicht ins Rhonetal und auf Verbier sowie die Walliser Alpen.
Seit 2020 ist auch die Nordrampe durchgehend asphaltiert, daher nur noch SG3

Croix der Coeur
kurzer Fotostopp am Lac de Champex
 


Lac de Champex, im Kanton Wallis, touristisch voll erschlossen





ein Kessel Buntes
                                herrliches Blumenmeer 



großer St Bernard



 grosser St Bernard, (verbindet das Rhonetal in den Walliser Alpen mit dem Aostatal)



herrlicher Blick bei ner kurzen Kaffeepause
 


herrliche Aussicht auf den Mont Blanc bei ner kurzen Kaffeepause




Die Fußgänger-Hängebrücke Passerelle Himalayenne de Tignes  wurde erst im Juli 2026 eröffnet und spannt sich über das Gebiet des Lac du Chevril und bietet einen tollen Blick auf die Gorges de la Daille.
bis zur Mitte, dann ists genug bei 35° und in Moppedklamotten


                                             Fotostopp am C. de Roselend

Cormet de Roselend



die paar Meter zum Table de Orientation kann man sich nun wirklich gönnen







Table de Orientation des Col d Iseran; er befindet sich am Aussichtspunkt Tête de l'Arollay auf 2533 Metern Höhe auf der Anfahrt von Val-d'Isère aus









vom Parkplatz aus konnte man mich noch gerade erkennen
       vom Parkplatz aus machte Jürgen ein Foto, auf dem ich am Table de Orientation noch gerade so zu erkennen bin





am Col de Iseran, dem höchsten Pass in den Alpen



 und n paar m weiter oben auf dem Pass Col de Iseran, dem höchsten Pass der Alpen (erstaunlicherweise recht wenig los hier oben) ok, der künstlich erzeugte "Cime de la Bonette" hat noch n paar Meter mehr zu bieten, ist aber kein Paß.


 

Die Kunst soll wohl auch an Hannibal erinnern, der wohl "vor einigen Jahren" schon mit seiner Karawane hier  war



Kunst am Col du Mont Cenis

soll wohl an Hannibal (218 v Ch) erinnern







das Relais des Alpes, gut besuchtes Motorradfahrer-Hotel


am Relais des Alpes; scheint bei Moppedfahrern recht beliebt zu sein, besonders bei denen, die die AKS befahren




um das alles aufnehmen und verarbeiten zu können, muss man erstmal durchatmen
  


Dann gings am nächsten Tag zum Colle delle Finestre, den ich aus unerfindlichen Gründen mag, obwohl ich bei meinem ersten Besuch dort, das Mopped bergab im tiefen Schotter 1x sanft abgelegt hatte, daher auch nur noch von Norden kommend bergan   ;-)




von Norden kommend, ist das Erlebnis oben angekommen zu sein, umso größer   oben angekommen zu sein, ist, wenn man von Norden kommt, immer wieder ein Erlebnis und ich glaube, das kann Jürgen auch sagen. Obwohl sie wirklich sch..... schlecht zu fahren ist, bin ich mittlerweile das dritte mal oben, 2x von Norden kommend und 1x schottermäßig bergab.



streckenweise recht kurvig hier hoch
und das Bild hier zeigt ja auch noch nicht das ganze Ausmaß   ;-))

Ne Autobahn ist was Anderes, aber die kommt   ja noch zum Izoard hoch sowie Galibier, Bonette und Co, die noch folgen.





die Assietta-Kammstrasse ist nix für uns




den Eingang zur AKS haben wir dann rechts liegen lassen, (bin ich in früheren Jahren schon 2x achtlos vorbei gefahren) 

wir folgen lieber dem kleinen Wegweiser nach Usseaux


stark naturbelassener Untergrund, wie es so schön für Offroadfahrer heisst

sieht auch nicht so besonders fahrfreudig für unsere Moppeds aus, allerdings dachten die meisten Moppedfahrer am Tag zuvor im Hotel "Relais des Alpes" mit ihren Offroadern wohl ganz anders darüber





noch n paar km, dann kann man das Meer schon sehen


So langsam kommen wir dem Ziel (bzw Halbzeit) am Mittelmeer näher, obwohl die Temperaturen nicht unbedingt noch zu steigen bräuchten







Gorges de Guil

solche Streckenabschnitte folgen noch, bevor es zum Izoard hoch geht








Col de Izoard



Zum Col de Izoard gings dann auf gut asphaltierter und ausreichend breiter Straße besser voran, wenn die vielen Horden Radfahrer incl den fahrbaren Wohnklos nicht gewesen wären.











diese besondere Spezies ist hier allgegenwärtig



diese Spezies ist hier allgegenwärtig







auf 2715m am Col de la Bonette
auf 2715m am Col de la Bonette, die Befestigungen, die hier sichtbar sind, sollten den Vorstoss vom südlichen Col de la Lombarde nach Grenoble verhindern
und auf 2860m am Table de Orientation
und nochmal n paar m höher bis auf 2860m zum Table de Orientation, der auf einem "künstlichen Hügel" errichtet wurde. Mit diesem "Taschenspielertrick" erklären die Franzosen jetzt, einen der höchsten Alpenpässe Europas zu haben.
auf nen Kaffee nach Roubion
                                                                                                                                                                                                                                   Da Jürgen vor ..Jahren schonmal hier in der Gegend war, musste ein kleiner Schlenker zu nem Kaffeestopp in Roubion (kleines Bergdorf, abseits der Route) sein, um seine Erinnerungen aufzufrischen.
am Col de Turini ist für die meisten ja Schluß
                                                                                    anschl gings dann zum Col de Turini                     
allerdings gehts noch knapp 300m höher hinauf zum Circuit Authion
für die meisten ist ja hier bei 1764m Schluß, aber wenn man schon mal hier ist, sollte man auch die restlichen Höhenmeter der 18km langen Runde und  ............
alte Festungsanlagen sind hier zu finden

........... höher hinauf auf 2026m zum Circuit Authion fahren,  der sogenannten "Bunkerrunde" von wo man eine herrliche Sicht hat und wo alte Panzer und Sicherungsanlagen einfach so rumstehen.







beim Col de l Orme sind wir dann schliesslich wieder auf genau 1000m Höhe und nähern uns unserem Ziel der halben Strecke in Menton,

dann kam noch der Col de l Orme mit genau 1000 Höhenmetern

angekommen am km Null der Route des Grandes Alpes
......... dem "Kanaldeckel" wie ich es nenne, dem km "Null" der RdGA in Menton. Kurz zuvor hatten wir das Hotel gebucht (so wie jeden Tag zw 16 und 17 Uhr für die jeweilige Nacht) und so konnten wir noch auf dem Weg zum ibis-budget den Stopp hier einlegen und die Fotos machen. 
herrliches Licht so gegen 19 Uhr hier am Strand
Bestes Wetter und herrliches abendliches Licht konnten uns gegen 19 Uhr noch richtig begeistern, schliesslich war das eines der Ziele der Tour. Mit meiner kleinen "Chinesin" mit gerade mal 3,5tsd km auf der Uhr (vor dem Start zu dieser Tour) hatte ich es doch also auch bis hier geschafft, wenn mir auch 1000ccm weniger sowie "etliche" PS gegenüber Jürgens Dampfer fehlten und er eigentlich die letzten 3 Gänge nicht brauchte, aber ....... ohne Verluste bei Mensch und Maschine war, was letztlich für uns zählte.
km "NULL" der RdGA in Menton
dann noch den letzten km zum Hotel, ab in die Tiefgarage, Gepäck auf die Zimmer, 10min auf m Balkon ruhen, duschen und so langsam am Strand entlang in die Stadt, ..........
eine wirklich gut sortierte Bar, aber wir blieben beim Bier
bzw an die Promenade, wo wir eine hübsche Bar fanden, die noch recht ruhig war und wo man einen herrlichen Blick auf das Geschehen an der Strasse und den Strand hatte.  Kino kann nicht interessanter sein.
sowas von lecker Bierchen gabs nur nochmal in Thonon-les-Bains
Die Bar ließ nichts zu wünschen übrig, allerdings "blieben" wir bei dem leckeren Bier und machten uns nach gut 2 Std zurück auf den Weg zum Hotel.
Monaco von oben

Der 03.09 stand im Zeichen der Rückreise, wenn man denn den 2.ten Teil einer "Rundtour" so kann. Etwas oberhalb der Küste gabs noch einige kleine Pässe zu erkunden, dann sahen wir Monaco unter uns liegen und nahmen Kurs auf Digne.





ein ruhiges, schattiges Plätzchen für einen Kaffee



Ein paar km weg von der Küste fuhren wir Ri Westen noch einige kleinere Pässe ab, so erreichten wir auch den Col de la Madone mit einem kleinen mobilen Cafe, welches in einem kleinen schattigen Wäldchen stand und wir konnten nicht umhin, hier eine kurze Kaffee und Kuchen-Pause einzulegen


Kaffeepause am Col de la Madone











Cagnes sur Mer
In Cagnes-sur-Mer erreichten wir noch einmal das Mittelmeer und im eine Stunde zuvor gebuchten Hotel Brasilia fanden wir eine Bleibe, die nicht allzu weit vom Strand entfernt war, aber trotzdem preislich akzeptabel war.






Promenade von Cagnes-sur-Mer
Um 18:30 Uhr saßen wir nach einem kurzen Spaziergang an der Promenade entlang in einem kleinen Lokal und nahmen das "verspätete Stiefelbier" zu uns. Da es um diese Uhrzeit gut auszuhalten wir, verweilten wir hier gut 1,5 Stunden, bevor wir wieder Ri Hotel einschlugen, daß wir dann nach einem kleinen Imbiß unterwegs, leider schon geschlossen vorfanden, also nix mehr mit "Schlaftrunk".

Ein Stück auf der Route Napoleon ging es am nächsten Morgen weiter über den Col du Pilon, Col de la Leque (694m), Col de la Faye bis wir kurz vor dem Col du Ferrier die 1000m Höhenmarke wieder knackten. Weiter folgten Col de la Sine, Col du Castellaras, Col Bas,  Col de Cornille, Col de Valferriere, Col de Clavel, Col de Luens, Col de Leques, Castellane, am Lac de Castillion vorbei, Col de St Barnabe, Col de Toutes Aures,............ Col du Corbin und noch dem Col de Pierre Basse  bis Digne les Bains! Das1 Std zuvor gebuchte Hotel lag allerdings etwas weiter ausserhalb, so daß wir fast 2  km Fußweg hatten, um noch einmal etwas Ri Städtchen  zu laufen und dort noch eine kleine Pizzeria fanden, die direkt an der Bleone lag und in der es alkoholfreies Bier und eine wirklich hervorragend schmeckende Pizza gab. 


so langsam gehts bergauf  ;-))


wieder höher hinauf, hier zB bis auf 1169m 







der kam sowas von unerwartet ins Bild


hier und da begegneten uns doch noch andere Moppedfahrer, die ebenfalls etwas abseits der RdGA unterwegs waren







einer der kleineren, unbekannteren Pässe nach Gap


Nördlich von Sisteron an der D21, wenn man weder die grosse D94 noch die D1085 nach Gap nehmen nöchte







am Tete de Boussac, ebenfalls etwas abseits der RdGA


kurz vor "Feierabend" am Tete de Boussac, etwas abseits der Route Napoleon  auf 1154m, kurz drauf checkten wir im Hotel in Gap ein






an diesem Abend ging es mal in ein Steakhaus unweit unseres Hotels

das Steakhaus war mal ne Abwechslung im abendlichen Speiseplan






auf kleineren Strassen ging es den "Highlights" entgegen


im Hintergrund sind die "Highlights" schon zu sehen





in "Le Bourg de Oisans" warteten schon ca 30-40 Motorradfahrer

 

zum Galibier hoch war von Le Bourg de Oisans kommend nach knapp 5km ........... Schluß; die Strasse war seit 09:00 Uhr gesperrt, aller Voraussicht nach sollte die Sperrung um 15:00 Uhr aufgehoben werden.  Kurzes überlegen, retour und umfahren am Lac de Verney vorbei und über den Col de Glandon machte nicht so richtig viel Sinn, also die paar km zurück bis Le Bourg d Oisans und 2 Std warten. Am Marktplatz des Ortes standen schon gut 30-40 Motorräder samt "Besatzung", denen es genauso erging wie uns, die kurzfristige Sperrung verhalf allen zu einem Zwangsstopp.

Hier vertrieben wir uns die Zeit in einem Eiscafe, so wie die anderen Wartenden auch, bzw in dem Bistro am Marktplatz, bis es plötzlich kurz vor 15 Uhr schlagartig scheinbar kein Halten mehr gab, innerhalb von knapp 10 min war der Platz wie leergefegt, also dachten wir uns auch, es wäre keine allzu schlechte Idee, jetzt auch das Eiscafe zu verlassen und los zu fahren. Also noch einmal die Strecke, die wir vor knapp 2 Std schon einmal gefahren waren; aber es erwartete uns nur eine elendig lange Schlange von wartenden Pkw's. Aber ..... Franzosen sind ja motorradfreundlich und so wurden wir an den Blechdosen vorbei nach vorne gewunken.



einige Baumaschinen kommen von der Baustelle den Berg herab
Um 15:30 Uhr standen wir noch immer (bei gefühlten 35° ) zw anderen Motorradfahrern an der Sperrung. Kurz zuvor kamen etliche Bauwagen und Maschinen von oben heruntergefahren und man konnte nur hoffen, dass es bald weiter ging! 



warten....., bis die Strasse zum Galibier wieder geöffnet wird



Nochmal gute 20min später war es dann wirklich so weit; die Sperre wurde beiseite geräumt und die Ampel zeigte grün. Der dicke SUV, der sich zw die Motorradfahrer gedrängelt hatte, wurde dann auch nach knapp 100m wieder auf die Seite gewunken und musste nun doch alle Motorradfahrer "ziehen lassen".



 



         

einer der letzten Gletscher













am Col du Galibier



Hier oben war das reinste Spektakel, verglichen mit den anderen Pässen, die wir bereits hiter uns hatten, dem Bonette ausgenommen.

Es dauerte etwas, bis der Platz vor dem Passschild ... zumindest einigermassen... frei war, denn natürlich wollte jede(r) ein Foto von sich machen lassen. Besonders die Radfahrer trieben es auf die Spitze, aber .... nicht aufregen, wir hatten ja Zeit!  ;-(




auf 2642m auf dem Col du Galibier


auf 2642m auf dem Col du Galibier

"einige Zeit später" dann war es tatsächlich so weit; der Platz war frei und Jürgen machte ein Bild von mir vor dem Passschild; viel länger wollten wir auch garnicht mehr bleiben, denn n paar km bergab machten wir den üblichen "Hotelsuche-Stopp" um uns eine Bleibe zu suchen. 

In ........ wurden wir dann auch fündig und direkt nach abstellen der Motorräder gab es direkt an der Bar das obligatorische Stiefelbier! Der Rest des Abends verflog mit duschen, essen und Tagesabschluß-Trunk.

und nein, das war kein Hotel im "Rotlicht-Viertel"


und nein, das war kein Hotel im "Rotlicht-Viertel"




die früheren Berufe des Ortes als Zeitzeuge


hier sind die Berufe der früheren Bewohner des Ortes als Zeitzeuge zu sehen










wieder mal etwas abseits der normalen Route



auf 870 Höhenmeter am Col dela Forclaz, ebenfalls wieder mit stark naturbelassener Fahrbahn







recht kurvenreich


etwas abseits der Hauptroute gings nicht weniger kurvenreich zu




wieder mal so ein Infopunkt
auch auf den etwas kleineren Pässen konnte man sich fast überall informieren, was so rundherum zu finden ist.








einfach nur genialer Ausblick










"km Zero" der RdGA in Thonon-les-Bains


ebenfalls bei "km ZERO" der RdGA in Thonon-les-Bains






Thonon-les-Bains; Prost auf die gelungene Tour


durch "besondere Gründe" ;-((   wurde es hier etwas später als sonst, bis wir eingecheckt hatten und die knapp 20min Fußweg bis in die Innenstadt hinter uns hatten, aber .......... selbst gg 21:30 Uhr konnte uns das letztendlich nicht mehr komplett den Tag vermiessen und wir stiessen auf die gefahrene Tour an!





Der nächste Morgen hielt dann auch, was der Wetterbericht versprochen hatte, REGEN!

Regenklamotten können jetzt wieder ausgezogen werden

Da wir mit dem auschecken bis 11 Uhr Zeit hatten, nahmen wir diese auch komplett in Anspruch, da die Aussichtauf trockenes Wetter ab 12 Uhr besser aussehen sollten. Leider wurde es knapp 14 Uhr, bis der Regen endlich aufhörte. Die Route heute hiess, ab durch die Schweiz, über kleinere Pässe vom Genfer See bis nach Biel. In Neuchatel buchten wir das nächste Hotel und es erwies sich als "mal etwas anderes". Eine alte Relais-Station war zu nem Hotel umgebaut worden und im Speisesaal, bzw im Gastraum waren alte Originale ausgestellt. 



sieht zwar aus wie ne "Bahnhofshalle" hat aber was ... und das Essen war gut


Le Croisse, eine alte Relais Station, aber zum übernachten gut geeignet











der hat doch bestimmt nen Ersatzakku im Rucksack


dieser kleine E-Roller-Fahrer beschäftigte Jürgen noch den ganzen Tag lang, wie kommt der mit der Ladung Akkus bis hier hoch?!






Jürgen meinte, "guck mal"   ;-)


Auf das "guck mal" hab ich etwas anders reagiert




eine der vielen kleinen und kleineren Strassen, die uns durch die Schweiz und Frankreich führten










einer der letzten Col de la Croix de "dingenskirchen"





der Blochmont war der letzte der gefahreren Pässe



Der Blochmont, im elsässischen Jura, knapp 1km von der franz.schweiz Grenze, der letzte der gefahrenen Pässe; 

lt kurviger waren es insgesamt 131358  m  bergauf (und natürlich genauso viele auch wieder berab)

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nach 3675 km stand die Voge wieder zuHause

von hier gings die letzten km bis nach Weil a Rh. zur A5, wo es für Jürgen "rechts ab" ging und auf der ich die letzten 320 km zurückgelegt habe.

Kurz nach 18 Uhr war die Tour mit 3675 km und 121 gefahrenen Pässen dann gut zu Ende gegangen. Ich habe mich auf der Voge in allen Situationen und zu jeder Zeit wohler gefühlt als auf der 650er Versys, kann dafür nicht mal genaue Gründe nennen, .... iss halt so! Aber 7824 km in gut 3 Monaten sagen Einiges dazu aus!





                                                                                                                                 written 27.09.2026


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